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Teppichboden - Ideen

Manchmal muss es einfach der gute alte Teppichboden sein: Das Gefühl morgens aufzustehen und als erstes ein flauschiges Gefühl unter den Füßen zu spüren, lässt einen wohlgesinnt in den Tag starten. Auch im Kinderzimmer ist ein schöner Teppich zum Spielen viel gemütlicher, als ein harter Holzfußboden. Ob ein flauschiger Langflorteppich oder pflegeleichte Teppichfliesen, hier findest du Wohnideen zum Thema Teppichboden.



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Eine kleine Teppichkunde

Als Teppichboden – auch Auslegware oder Spannteppich genannt – wird jeder textile Bodenbelag bezeichnet, der vollflächig in einem Raum verlegt werden kann. Dabei unterscheiden sich die Beläge in ihrem Material, ihrer Struktur und der Beschaffenheit ihrer Rückseite.

Teppichböden bestehen aus zwei Schichten: Der Trägerschicht und der Nutzschicht. Die Nutzschicht ist die obere der beiden Schichten und besteht aus Fasern, die sowohl synthetisch, natürlich oder eine Mischung aus beidem sein können. Die Trägerschicht ist sozusagen der Teppichbodenrücken, der ebenfalls aus natürlichen oder synthetischen Materialien gefertigt ist. Natürliche Materialien sind beispielsweise:

Synthetische Fasern von Teppichböden sind meist aus:

Der als Meterware erhältliche Bodenbelag kann:

Dabei wird der Belag – genau wie beim Verlegen von Laminat – zur Wand hin in der Regel durch eine zwei bis drei Zentimeter breite Sockelleiste begrenzt. So ist gewährleistet, dass sich der Belag ausweiten und atmen kann.

Die Qualität des Bodenbelags

Ob synthetische oder natürliche Materialien für den Teppichboden gewählt werden ist zum einen eine Geschmacksfrage. Zum anderen sollte man sich gut überlegen, welchen Anforderungen der Bodenbelag im Alltag ausgesetzt wird. Wird der Teppich durch häufiges Hin- und Herlaufen extrem beansprucht, solle bei der Wahl des Teppichs darauf geachtet werden, dass dieser widerstandsfähig und robust ist. Die Nutzschichtdichte und das Gewicht des Teppichbodens sind dabei erste Anhaltspunkte. Zudem sollte der Bodenbelag schmutzabweisend und trittschalldämmend sein. Gerade bei synthetischem Obermaterial muss darauf geachtet werden, dass es schwer entflammbar und zudem antistatisch ist. Teppichböden, die genormt sind oder mit einem Siegel ausgezeichnet, haben eine geprüfte Qualität und können bedenkenlos verlegt werden.

Teppich und Allergien? Kein Problem!

Das Vorurteil, dass Teppichboden für Allergiker ungeeignet ist, ist schon lange veraltet. Das Gegenteil ist sogar der Fall: Dank seiner staubbindenden Wirkung eignet sich Teppichboden für Allergiker zum Teil besser als ein Laminat- oder Dielenboden. Auf glatten Fußböden sammeln sich Staubflusen schneller als im Teppich. Laminat und Co. sind bei einer Hausstauballergie nur dann besser, wenn sie mindestens alle zwei Tage feucht gewischt werden. Allerdings sollten Allergiker einen Bogen um Langflor-Teppiche machen: Teppiche wie Flokatis lassen sich nur schwierig reinigen und machen ihrem Ruf als Staubfänger große Ehre.

Ideal für Hausstauballergiker sind hingegen Teppichböden aus kurzfloriger Auslegeware, die regelmäßig gereinigt werden. Zusätzlich können die Teppiche mit Staubsaugern abgesaugt werden, die mit einem sogenannten HEPA-Filter ausgestattet sind. Dieser filtert die Allergene aus der vom Sauger verbrauchten Luft. Also liebe Allergiker: Schluss mit dem Niesen – auf in das Teppichfachgeschäft!