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Minimalismus - Ideen

In deiner Wohnung stapelt sich allerlei Krimskrams und du musst dringend mal wieder aufräumen? Bloß wohin mit all den Sachen?! Im Keller häufen sich deine alten Klamotten, das Puzzle, bei dem die Hälfte der Teile fehlt, und ein kaputtes Waffeleisen? Zeit mal so richtig auszumisten! Das Zauberwort lautet Minimalismus: Bei keinem anderen Einrichtungsstil wir das Motto „Weniger ist mehr!“ so konsequent gelebt wie hier. Dass Minimalismus aber nicht gleich langweilig, sondern viel mehr super individuell ist, zeigen wir dir auf COUCHstyle. Du liebst es auch minimalistisch? Zeig’s uns in der Community. 


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Brauche ich das wirklich alles?

Hast du schon mal eine Liste geschrieben mit Dingen, die für dich notwendig zum Leben sind? Das ist wahrscheinlich eine kurze Liste. Könnte man also nicht viel minimalistischer leben? Die Zeit, die wir mit aufräumen, putzen oder aussortieren verbringen, könnten wir doch auch nutzen um sie mit Freunden und Familie zu verbringen. Minimalisten wünschen sich genau das: Mehr Selbstbestimmung, mehr Zeit, mehr Glück. Dafür weniger Stress und weniger materielle Sorgen. 

Was ist Minimalismus?

Auch wenn die Begriffe Downsizing und Minimalismus gerade in aller Munde sind: neu ist das nicht – die Kultur des Verzichts wird auch von Mönchen und Nonnen in Klöstern gelebt. Doch was ist eigentlich "minimalistisches Leben"? Minimalistisch leben bedeutet weit mehr als einmal im Jahr die Wohnung zu entrümpeln. Minimalsimus bedeutet ein Bewusstsein für Besitz und Konsum zu entwickeln. Auf Selbstbestimmtheit, bewussten Konsum und Nachhaltigkeit legen Minimalisten besonders Wert. Oft wird der Wunsch ein minimalistisches Leben zu führen durch zu viel Materielles ausgelöst, das als einengend und als Ballast empfunden wird. 

Kaufen und besitzen Minimalisten denn gar nichts?

Minimalisten besitzen und kaufen auch, jedoch bewusster. Sie setzen auf hochwertige und langlebige Produkte – denn unsere Großmütter wussten schon: „Wer billig kauft, kauft zweimal“. In minimalistischen Wohnungen ist die Einrichtung also reduziert, dafür aber oft hochwertig.

Wie viel ist denn wenig genug?

In der Minimalismus Szene stellt sich häufig die Frage, wie viel denn eigentlich minimalistisch genug ist. Ob man nun mehr oder weniger als 100 Gegenstände besitzt und dabei jedes Paar Socken und jeden Stift einzeln gezählt hat oder nicht, ist am Ende Geschmackssache. Der wichtige Gedanke des Minimalismus bleibt jedoch, sich von unnötigem Ballast zu befreien um den Kopf für die schönen Dinge des Lebens frei zu haben. Und welche das sind, muss am Ende jeder für sich entscheiden. 

Minimalistischer wohnen - So gelingt's!

Wenn du dein Zuhause auch ein wenig minimalistischer gestalten möchtest, haben wir hier ein paar nützliche Tipps für dich:

Was macht dich glücklich? Die Verlockung beim Einkaufsbummel ist oft einfach zu groß, trotzdem solltest du dir vorher kurz überlegen: Brauche ich das wirklich? Macht mich das glücklich oder bereichert es mein Leben? So sparst du nicht nur Geld, diese Denkweise kann dich auch vor Fehlkäufen schützen.

Jedes Teil hat seinen Platz: Es ist eines der wichtigsten Prinzipien für Ordnung und einen minimalistischen Einrichtungsstil und der Tipp der japanischen Aufräum-Päpstin Marie Kondo: Weise jedem Teil einen festen Platz in deiner Wohnung zu! So findest du alles sofort wieder und es liegt nicht ständig im Weg herum. Einrichtungsstile, die wunderbar zum minimalistischem Lebensstil passen sind BauhausScandi oder der klassisch-japanische Stil. Sie lassen sich super mit dem Minimalismus vereinbaren, da sie durch wenige, in Szene gesetzte Key-Pieces dominiert werden.

Ewig gehortet – nie benutzt: Dinge, die seit zwei Jahren nicht benutzt wurden kannst du bedenkenlos entsorgen. Falls du dir bei manchen Dingen unsicher bist, sammle sie in einer Kiste auf dem Dachboden oder im Keller. Hast du die Sachen auch ein halbes Jahr später nicht vermisst oder gebraucht heißt es: Bye bye!

Persönliche Note: Bei all dem Aussortieren und Reduzieren sollte deine Einrichtung auf keinen Fall ihre persönliche Note verlieren.Das gelingt dir mit einer Wand in deiner Lieblingsfarbe, einem bestimmten Bild oder besondere Accessoires: ohne individuelle Details wirkt ein minimalistischer Einrichtungsstil schnell unpersönlich oder sogar steril und ungemütlich.